Überlegungen einer Mutter

Ahoiiiiiii

Ich weiß, ich schreibe ständig, dass ich mehr bloggen möchte, aber irgendwie komme ich nicht dazu. Ich muss mal meinen Tag neu planen, dann wird das auch was  mit dem regelmäßigen Blog :-)


Da unser Mini nun schon ein halbes Jahr alt ist, kamen so einige Überlegungen auf.

Thema Essen: Wir geben dem Kleinen mittlerweile seit 1,5 Monaten eine Portion Gemüse am Tag.
Das heißt, ich koche das Gemüse selbst, püriere das Ganze und gebe ihm immer ca. 150g als Abendmahlzeit.
Bisher verträgt er es super und ihm schmeckt auch alles, was ich ihm anbiete. Auf Gläschen aus den unendlichen Weiten der
Babynahrungshersteller greifen wir nur zurück, wenn es mal schnell gehen muss, oder ein Gemüse gerade nicht verfügbar war/ist.
Fleisch wollte ich bisher vermeiden, weil ich den kleinen Magen noch nicht überfordert wollte.
Jetzt kommen wir aber an einen Punkt, wo ich ihm gern etwas Fleisch geben möchte und auch das Fläschchen vor dem großen Schlafen nachts ersetzen möchte.
Da stellt sich mir die Frage, soll ich das Fleisch kaufen, durchkochen und dann pürieren oder lieber Fleisch als Gläschen kaufen und unterheben?!
Nach ewiger Recherche im Netz und einigen Gesprächen mit Muttis, haben wir uns nun entschieden, das Fleisch als Gläschen zu kaufen.
Ganz ehrlich? Ich habe keine Lust das Fleisch so lange zu kochen, bis es matscht. Auch unsere Hebamme sagt, dass es völlig in Ordnung ist.
Bin ich doch die Mutti, die gerne alles selbst macht, lasse ich mir in diesem Punkt vermutlich helfen.
Als zweite Veränderung wird der Mini demnächst nur noch 3 Fläschchen pro Tag bekommen, eine wird durch Abendbrei ersetzt. Auch hier habe ich
lange überlegt, was ich da genau machen soll… Selbst ist die Frau oder soll ich einen Brei zum Anmischen kaufen? Ich habe mich für die zweite Variante
entschieden. Ich denke, so ist es für alle vorerst leichter.
Ich bin Gespannt, ob der Mini seinen neuen Essensplan annimmt und wir langsam aber sicher in die richtige Richtung gehen können. Nämlich ihn in wenigen
Monaten am Familienessen teilhaben zu lassen und die Milch nur noch zu beschränken. :-)

Thema Schnuller: Unser Mini hat ja von Anfang an ein enormes Saugbedürfnis gehabt, was dazu führte, dass seine kleinen Fingerchen leider sehr darunter leiden
mussten. Aus diesem Grund, haben wir uns für den Schnuller entschieden. Anfangs war es ein wenig schwierig, den Richtigen zu finden, aber nachdem wir einige
ausprobiert hatten, sind wir nun bei denen von MAM geblieben. Da er mittlerweile zwei Zähnchen hat, haben wir von Silikon auf Latex umgestellt. Läuft super.
Nun stellte sich bei mir die Frage, ob ich nun die Schnullergröße wechseln soll. Und DA scheiden sich jawohl die Geister.
Natürlich habe ich zuerst Dr. Google um Rat gefragt. Und ganz ehrlich? Ich bin nicht schlauer als vorher. Die einen sagen, man soll wechseln, die anderen nicht.
Und jetzt? Hebamme angerufen, ich wollte ihre Meinung zum Ganzen haben. Sie sagte mir, ich solle wechseln, weil das besser für die Zahnstellung und die Entwicklung der Zähne ist.
Okay. Die Befragung der Kinderärztin hat mir eine ähnliche Antwort gegeben. (Etwas ausgedehnter und sie hat mir erklärt, warum die Dinger Größenunterschiede haben etc.)
Ich wollte ganz gern noch eine zahnärztliche Meinung haben, deswegen bot es sich an, dass der Maxi gerade einen Termin beim Zahnarzt hatte. Frag den doch mal :-)
Er kam mit der selben Antwort unserer Hebamme und der Kinderärztin nach Hause.
"Die haben sich dabei schon etwas gedacht. Schnuller sind zum Teil von Ärzten mitentwickelt und sollten so eingesetzt werden, wie es empfohlen wird. Bitte nutzen Sie keine zu kleinen
Schnuller, die könnten zu schiefen Zähnen und anderen Fehlstellungen führen."
Oki doki. :-)
Auch wenn ich mehrere Muttis kenne, die nie die Schnullergröße gewechselt haben, probiere ich es bei unserem Mini einfach mal aus. Wenn er sie nimmt, bleiben wir dabei, wenn nicht,
muss ich mir etwas anderes überlegen :-)

Thema Sicherheit: Der Mini will anfangen zu krabbeln und ich werde in den nächsten Wochen anfangen, die Wohnung ein wenig sicherer zu machen. Ich möchte keine Schränke zusperren
oder Regale ausräumen, er soll direkt lernen, dass es Dinge gibt, die er nicht darf. Aber ein paar Kleinigkeiten sind dann doch erforderlich. Steckdosen müssen Kinder sicher gemacht werden, die Schranktür in der
Küche mit den Putzmitteln wird versperrt, bis er verstanden hat, dass man das nicht macht und ganz wichtig, das Bücherregal muss an die Wand geschraubt  werden. Bei unserer Modernisierung haben
wir nämlich festgestellt, dass wir das nie gemacht haben und das Dinge wackelt wie hulle. UPS. :-D

 
Mit diesen Dingen beschäftige ich mich am meisten, wenn ich mal ein wenig Zeit zum recherchieren oder telefonieren habe. Der Mini hat nämlich gerade eine ziemlich anstrengende Motz-Phase und ich kann
kaum aus dem Raum gehen, ohne dass er sich beschwert.
Seine neueste Masche: KNURREN. Er fängt immer an zu knurren und zu grummeln, wenn ihm etwas nicht passt. (Na hoffentlich bleibt das nicht so *g*) Er möchte momentan soviel auf einmal und kriegt es leider
nicht ganz koordiniert. Das Krabbeln zum Beispiel. Am liebsten würde er durch die ganze Wohnung flitzen, aber wenn der Popo hoch geht, bleiben die Arme unten und umgekehrt. Das frustriert ihn so sehr, dass er
direkt anfängt zu schimpfen. Hilft man ihm, indem man ihm eine Möglichkeit zum Abstoßen bietet, saust er wie ein Torpedo durch die Wohnung. (wir halten unsere Hände an seine Füße und er stößt sich so kräftig ab,
dass er mit dem Bauch über den Boden rutscht. Er hat unheimlich viel Spaß dabei.)
Desweiteren ist er momentan damit beschäftigt, seine Stimme zu trainieren. Wir hören den ganzen Tag Laute in den unterschiedlichsten Tönen, Lautstärken und Kombinationen. Von Bababa über Momomo bis hin zu
Gagaga ist zur Zeit alles dabei. Laut leise, lang kurz, motzig und fröhlich, alles dabei :-)
Ja, wir haben ein sehr aktives Kind :-) Es gibt keinen Moment, in dem er nicht zappelt oder brabbelt. Außer natürlich, wenn er dann mal schläft.

Soviel erst einmal dazu
Ich meld mich die Tage zurück mit einem Produkttest.
Ich durfte nämlich das neue Parfum von Christina Aguilera testen und möchte natürlich auch hier darüber berichten.

Bis dann… Machst gut. :-)

15.10.14 15:58, kommentieren

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Babykram & andere Entschuldigungen

Zuerst möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen. Und zwar bei allen, denen ich in den letzten Monaten auf den Senkel gegangen bin. Ich sage Euch jetzt, das wird sicher auch noch eine Weile so weitergehen.
Auf den Senkel, womit? Babykram. In den letzten Monaten der Schwangerschaft und seitdem der Mini da ist, dreht sich mein Leben nur noch um das eine Thema: Babykram. Ich weiß, dass das Thema viele wahrscheinlich derbe nervt, weil sie damit nicht viel anfangen können (kinderlos oder Kinder groß. Es ist aber so, dass mein Schiff momentan einfach vom Mini gesteuert wird, heißt, ich muss mich nach ihm richten und Dinge so einplanen, dass sie für uns beide angenehm sind.
Ich bin sehr stolz auf mein Kind und das ist auch der Grund, warum ich gern von ihm erzähle, Bilder in die Runde werfe und Kleidung für Babies nähe.

Früher habe ich immer gesagt, dass ich immer ich selbst bleiben werde und mich niemals ändere, für niemanden. Aber mein Leben und auch meine Persönlichkeit haben sich verändert. Ich bin Mutter geworden und in meinem Leben haben andere Dinge Priorität. Welche Windel hält die 12 Stunden Schlaf in der Nacht durch? Wann ist der nächste Termin beim Kinderarzt? Was packe ich in meine Wickeltasche? Wo ist schon wieder das Lieblingskuscheltier?

Ich war nie ein Ich-bezogener Mensch, aber es gab in meinem Leben schon den einen oder anderen Moment, wo ich mich sortieren musste.
Als großes Beispiel nenne ich gern den Umzug in ein neues Leben. Von Bremen nach Hamburg zu ziehen ist mir nicht so leicht gefallen, wie ich damals behauptet habe. Die Familie und Freunde nicht jeden Tag spontan sehen zu können, hat mir damals echt zu schaffen gemacht und ich brauchte ziemlich lange, bis ich mich an meine neue Umgebung gewöhnt hatte.
Leider haben nicht alle verstanden, dass sich mein Leben komplett geändert hat und ich mich erst sortieren musste. Es tut mir in der Seele weh, dass Freundschaften einen Knacks bekommen haben und der Kontakt abgebrochen ist.
Auch heute nach vier Jahren in Hamburg habe ich hier wenige Kontakte und sehne mich nach einer guten Freundin, mit der man einfach mal quatschen kann. Und wenn es nur am Telefon ist.
Ich bin immer sehr glücklich und euphorisch, wenn sich jemand zu Besuch ankündigt und traurig, wenn er/sie wieder gehen muss.
Diese Veränderung fiel mir nicht leicht und manchmal wünsche ich mir, ich hätte diesen Schritt nie getan, ABER ich bin auch sehr glücklich hier. Ich mag meine Umgebung, ich liebe es, hier zu sein und nicht woanders. (auch wenn es manche nicht verstehen können/wollen, dies ist mein Leben und ich habe es mir so ausgesucht und es macht mir Spaß An diejenigen, die sich hier angesprochen fühlen, ich vermisse Euch sehr und es tut mir leid, dass ich nicht sooft nach Bremen gekommen bin, um Euch zu sehen.

Aber zurück zum Thema.

Als ich erfuhr, dass ich schwanger bin, habe ich mich so sehr gefreut. Wir haben uns schon lange ein Kind gewünscht und endlich hat es geklappt.  Die ganze Schwangerschaft verlief wunderbar. Ich hatte keine Probleme, außer in den ersten drei Monaten (Dauerübelkeit).
Die Geburt unseres Piratens verlief allerdings nicht so reibungslos und war geprägt von Angst, Schmerz und Unsicherheit. Glücklicherweise ist alles gut gegangen und der Mini kam am 19.04.2014 gesund und munter zur Welt.
Schwubbdiwubb hat sich mein komplettes Leben um 180 Grad gedreht.

Leider haben wieder einige Menschen nicht verstanden, dass ich erstmal 24 Stunden am Tag für das Würmchen da sein musste. Ich habe wenig geschlafen, hatte mit Schmerzen zu kämpfen und musste mich irgendwie neu organisieren. Das war erstmal gar nicht so leicht. Hatte ich mich doch zuvor nie mit Kümmelzäpfchen, Dauermüdigkeit, Bäuchleinöl und Narbenpflege beschäftigt.

Eine neue Welt eröffnete sich, eine Welt, die ich relativ schnell lieben lernte, auch wenn es nicht einfach war. Ich hatte gerade in der Anfangszeit eine super Unterstützung vom großen Piraten, der mir einiges abgenommen hat, wenn ich mal wieder während des Stillens eingeschlafen bin oder einfach mal liegen musste. Wir haben das schon gewuppt und mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team, dem Mini fehlt es an nichts und entwickelt sich wunderbar, sodass man nur stolz sein kann.

Seitdem der Mini da ist, werden wir regelmäßig auf ihn angesprochen (diese und andere komische Erfahrungen erfahrt ihr im nächsten Blogeintrag)…

Also… Sorry, wenn ich nerve und immer wieder vom Mini reden, posten, bloggen muss, das wir noch eine Weile so weitergehen. Und wer es nicht hören oder lesen will, der ignoriert es einfach :-P

Und jetzt geht Mutti eine Runde Sonntagskuscheln…

Bis dann… machts gut.

21.9.14 10:47, kommentieren